Aufstiege NLB
Der Aufstieg in die dritthöchste Klasse war erst der Anfang, es folgten die sportlich besten Jahre der Klubgeschichte.
Zwischen 1969 und 1972 spielte der SCB viermal in Serie um den Aufstieg in die Nationalliga B, der damals zweithöchsten Landesliga. Im erfolgreichen vierten Anlauf war Peter Risi, der später dreimal Torschützenkönig der Nationalliga A (1‑mal mit dem FC Zürich, 2‑mal mit dem FCL) wurde, nicht mehr Stürmer seines Heimatklubs. Vor 5500 Zuschauern – bis heute Stadionrekord im Seefeld – sicherte sich der SC Buochs dank Toren von Ernst Bühlmann (2) und Othmar Sager mit einem 3:2‑Sieg über Nyon den NLB-Platz. Der Höhepunkt der Klubgeschichte war 1972 also erreicht, dazu spielte die zweite Mannschaft in der 2. Liga und die dritte Mannschaft in der 3. Liga.
Was in der folgenden Saison geschah, war dann weniger glorreich: Dennoch sind die beiden Spiele gegen Luzern erinnerungswürdig. Die erste Nationalliga-Partie des SCB am 12. August 1972 fand vor 9300 Zuschauern auf der Luzerner Allmend statt. Hierbei kämpfte der kleine SCB gegen den grossen FCL heroisch, unterlag aber 2:4. Zum Rückrundenspiel in Buochs pilgerten 5000 Zuschauer ins Seefeld. Auch diesen Match konnte der FCL mit 1:0 erfolgreich gestalten, wurde aber in den letzten zehn Minuten vom SCB stark unter Druck gesetzt. Punkte gab es immer wieder einzelne, dennoch musste sich Buochs nach einem Jahr wieder aus der NLB verabschieden. Nicht einmal der spätere FCL-Trainer und Nationalcoach Paul Wolfisberg, der den Verein nach dem Aufstieg verlassen hatte, konnte mit seiner temporären Rückkehr daran etwas ändern. 1978 ging die Abfahrt gar bis in die 2. Liga hinunter.
1977 entstand das «Chalet». Dies, nachdem die wichtigste Einnahmequelle, nämlich der Betrieb des Campingplatzes versiegt war. Oskar Frank jun. und Franz Zimmermann waren die eigentlichen Initianten eines klubeigenen Restaurants auf dem Seefeld. Der Holzbau, ein ehemaliges Baubüro der Sonnenbergtunnel-Baustelle, wurde durch die Firma Riva AG in Miete zur Verfügung gestellt. Später ging dieser an die Holzbau Häcki AG, Rinderknecht AG und Dinkel-Korner AG über, welche den Holzbau 1986 dem SC Buochs schenkte.
Zahlen
Mannschaften:
3 Aktive
7 Junioren
1 Senioren
1 Veteranen
Fussballer:
98 Aktive
113 Junioren
Mitglieder:
186
(ohne Junioren)
Plätze:
2
Präsidenten:
4
Trainer 1. M.:
7
Eintrittspreise:
CHF 4.00 Stehplätze
CHF 6.00 Sitzplätze
Zuschauerrekord:
5500
(1972 Aufstiegsspiel gegen Nyon)
Fakten
1970
Das Hauptfeld wird vergrössert und mit einem Handlauf umgeben. Gleichzeitig entstehen die Stehrampen.
1970
Das 1. Grümpi findet statt.
1972
Dem SC Buochs gelingt der Aufstieg in die NLB.
1977
Das Chalet Seefeld entsteht.
1977
Die 1. Ausgabe des Kickiboy erscheint.








